Historie der Realschule an der St.-Michael-Straße
 
 




1904 erwarb der Bergfiskus in Hassel das Gelände des Valentinhofes, auf dem man über Tausend Wohnungen für Bergarbeiterfamilien in der Kolonie beiderseits der Polsumer Straße errichtete.

Nur ein Jahr nach dem Förderbeginn auf der Zeche Westerholt im Jahre 1908 wurde als logische Konsequenz ein Bauantrag für die Einrichtung eines Schulhauses an der St.-Michael-Straße gestellt, und zwar für gleich 18 Klassen!

Im Jahre 1912 war das Gebäude bezugsfertig. Von nun an wurde in der katholischen Volksschule Hassel Unterricht erteilt. Doch das Gebäude erwies sich gleich zu Beginn als zu klein, was aus einem Schreiben des damaligen Schulleiters hervorgeht, in dem es heißt: „In 18 Räumen werden zwischen acht und vier Uhr 27 Klassen unterrichtet, davon fünf evangelische."

Ein Anbau brachte die Volksschule dann im Jahre 1914 auf 20 Klassenräume.

Im 2. Weltkrieg wurde die Schule genau wie die benachbarte St.-Michael-Kirche beschädigt, anschließend aber wieder aufgebaut.

In der Folgezeit befand sich eine Hauptschule im Gebäude an der St.-Michael-Straße.

Seit dem Jahr 1994 befand sich eine Dependance der Realschule an der Mühlenstraße in den Räumlichkeiten an der Valentinstraße.

Seit 1995 beherbergt das Schulhaus die „Realschule an der St.-Michael-Straße“, die jüngste Realschule Gelsenkirchens.